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ALK+-Lungenkrebs
Bei Lungenkrebs kann es in den Tumorzellen zu einer Verschmelzung (Fusion) zweier Gene kommen. Eines dieser Gene ist die sogenannte anaplastische Lymphomkinase (ALK). Die Gen-Verschmelzung lässt Tumorzellen ungezügelt wachsen und kommt bei 3-5 % der NSCLC-Patient:innen vor. Insbesondere bei Nichtraucher:innen und Personen unter 55 Jahre treten Lungentumore mit dieser genetischen Veränderung auf. Liegt diese Veränderung vor, spricht man auch von ALK+-Lungenkrebs (gesprochen: ALK-positiver Lungenkrebs). ALK+-Lungenkrebs ist mit Tyrosin-Kinase-Hemmern (TKI) gut zu behandeln.


