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Autor SCLC
Mimi79
18.06.2017 - 21:56 Uhr

Sehr geehrte Experten,

meine Mutter hatte im März 2016 plötzlich auftretende, heftige Rückenschmerzen. Es wurde eine osteoporosebedingte Fraktur BWK6 diagnostiziert, zudem eine starke Lungenentzündung. Anschließend bekam sie eine 3 wöchige Reha. Die Schmerzen im Rücken wurden nicht besser, weshalb im November 2016 eine weitere Röntgenaufnahme gemacht wurde. Es wurde etwas Auffälliges entdeckt und es stand der Verdacht auf eine metastasenbedingte Fraktur im Raum. Nach vielen Arztbesuchen und langem Hin und Her dann im März 2017 die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom im linken Unterlappen, Metastasen paravertebral, hepatisch, retroperitoneal sowie zerebral. Eine palliative Chemotherapie mit Cisplatin/Etoposid wurde eingeleitet. Nach dem zweiten Zyklus wurde ein Ansprechen der Therapie erkannt. Meines Wissens nach geht ein metastasiertes, kleinzelliges Bronchialkarzinom mit einer sehr ungünstigen Prognose einher. Nun meine Frage: Im März 16 ist der BWK6 aufgrund einer Metastase gesintert. Ist es möglich, erst ein Jahr später ein SCLC zu diagnostizieren? Kann man in diesem Stadium ein Jahr unbehandelt überleben? Falls nein, was könnte eine mögliche Erklärung hierfür sein?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe!

Herr Dr. med. Heigener
20.06.2017 - 17:55 Uhr

Es gibt auch beim Kleinzelligen Lungenkarzinom -wenn auch selten- jahrelange Intervalle zwischen Beschwerden und Diagnose, was den von Ihnen geschilderten Verlauf erklärt. Nun könnte es aber auch sein, das es damals eine osteoporotische Fraktur war und das Karzinom erst später aufgetreten ist. Die Metastase sitzt ja offensichtlich paravertebral, das bedeutet "neben" dem Wirbelkörper.