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Rehabilitation – Reha Lungenkrebs

Nach der Therapie wieder auftanken!

Die körperlichen und seelischen Anstrengungen einer Krebstherapie sind groß und verlangen den Betroffenen viel ab. Am Ende der Behandlung fühlen sich diese deshalb oft angeschlagen und erschöpft. Um wieder ein größtmögliches Maß an körperlicher Leistungsfähigkeit herzustellen, um aufzutanken und neue Lebensenergie zu gewinnen und dadurch den Gesundungsprozess insgesamt zu unterstützen, können Lungenkrebspatienten Rehabilitationsangebote in Anspruch nehmen. Dazu gehören neben einer stationären Rehabilitation in einer spezialisierten Rehaklinik auch ambulante Maßnahmen sowie Leistungen zur Wiedereingliederung am Arbeitsplatz und weiterführende Unterstützungen.

Wo kann ich die Rehabilitation beantragen?

Leistungsträger der Rehabilitation (Wiederherstellung) nach einer Lungenkrebserkrankung sind für gesetzlich Versicherte die Krankenkasse oder die Rentenversicherung. Bei privat Versicherten gilt der jeweilige Vertrag. Als Betroffener können Sie die Rehabilitation bei Ihrer Krankenkasse, der Rentenversicherung oder beim Sozialamt beantragen.

Was gehört zu einer Rehabilitation?

Zu einer Rehabilitation gehören neben einem Gesundheitstraining eine Raucherentwöhnung bei Bedarf, ein körperliches Training und eine Physiotherapie, eine Atemtherapie, das Angebot einer psychologischen Beratung und Betreuung sowie eine Ernährungsberatung.

Die Maßnahmen können stationär, teilstationär oder ambulant erfolgen. Dabei können Sie selbst die Einrichtung auswählen, in der Sie die Rehabilitation durchführen wollen. Ihr behandelnder Arzt, der Sozialdienst des Krankenhauses, in dem Sie behandelt worden sind, oder Ihre Krankenkasse werden Ihnen bei der Antragstellung gern behilflich sein. Gesetzlich versicherte Patienten, die bereits aus der Klinik entlassen sind, können sich von den zentralen Reha-Servicestellen über mögliche Rehabilitationsmaßnahmen und zum Thema Rückkehr an den Arbeitsplatz beraten lassen. Sie können die für Sie nächstgelegene Reha-Servicestelle bei der Krankenkasse erfragen. Außerdem finden Sie im Internet ein Verzeichnis der bisher im gesamten Bundesgebiet eröffneten Gemeinsamen Reha-Servicestellen, gegliedert nach Trägern, Ort oder Bundesland. Die deutsche Rentenversicherung, hat umfangreiche Informationen und Hilfestellungen zum Antragverfahren zusammengestellt.

Konsequent Atemübungen fortführen!

Ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation sind atemgymnastische Programme, um die Belüftung der Lunge zu optimieren. Insbesondere Patienten, denen größere Teile der Lunge entfernt werden mussten, können so die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessern und damit die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Außerdem schützt eine gute Belüftung der Lunge vor gefährlichen Atemwegsinfektionen wie einer Bronchitis oder einer Lungenentzündung. Atemübungen, die Sie im Rahmen der Rehabilitation erlernt haben, sollten Sie zu Hause konsequent fortführen.

Auch Sport und Entspannungstechniken gehören dazu

Im Rahmen der Rehabilitation werden den Patienten auch sportliche Trainingsprogramme und Entspannungstechniken angeboten, die sie nach der Rehamaßnahme weiterführen sollten.

Quellen:

  1. www.krebsinformationsdienst.de