Vorsorge
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Lungenkrebsvorsorge

Die Warnzeichen beim Lungenkarzinom sind leider wenig typisch und Symptome treten meist erst in fortgeschrittenen Stadien auf – ideal wäre deshalb eine Vorsorgeuntersuchung bei Lungenkrebs wie beispielsweise die Darmkrebsvorsorge oder Brustkrebsvorsorge. Aber bisher gibt es für Lungenkrebs keine Vorsorgeuntersuchung, die ein Lungenkarzinom sicher früh erkennt. Weder eine wiederholte Röntgenuntersuchung der Lunge noch eine regelmäßige Untersuchung des Sekrets aus den Bronchien (Sputumzytologie) oder des Blutes auf Anzeichen eines Tumors (Tumormarker) kann die Sterblichkeitsrate bei Gesunden ohne Symptome verringern.

Zurzeit wird erforscht, ob eine Lungenkrebsfrüherkennung mit der Computertomografie (CT) bei Risikogruppen sinnvoll sein könnte. Allerdings werden damit häufig auffällige Befunde erhoben, obwohl keine Erkrankung besteht. Diese sogenannten falsch positiven Befunde müssen aber mit weiteren Untersuchungen abgeklärt werden, was eine enorme Belastung für die Betroffenen sein kann. Ob der Nutzen das Risiko der Strahlenbelastung und der falsch positiven Befunde überwiegt, wird weiter untersucht.

Lungenkrebs vorbeugen

Die Risikofaktoren für ein Lungenkarzinom wenn möglich meiden, vor allem das Rauchen aufzugeben – das ist bisher die beste Maßnahme, einem Lungenkrebs vorzubeugen.

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Tipps und Materialen zur Förderung des Nichtrauchens finden Sie z.B. auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Die Seite www.rauchfrei-info.de bietet Ihnen zusätzlich kleine digitale Alltagshilfen für die Entscheidung und den Einstieg zum Nichtrauchen an.

Quellen:

  1. Krebsfrüherkennung in Deutschland 2014. Evidenz – aktueller Stand – Perspektiven. Gesundheitspolitische Schriftenreihe der DGHO; Band 4. hersg. v. DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V.
  2. Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg; https://www.krebsinformationsdienst.de