Zometa und Strahlen-Dosis
×

Zometa und Strahlen-Dosis

Die Internetseite www.Lungenkrebs.de ist nicht nur eine wichtige Informationsquelle für Patienten und ihre Angehörigen. Viele User nutzen auch die Möglichkeit, sich mit Ihren Problemen direkt an unsere kompetenten und erfahrenen Experten zu wenden. Diese behandeln täglich Lungenkrebspatienten und sind mit deren Problemen bestens vertraut.

Haftungsausschluss
Der Inhalt dieses Forums spiegelt die Meinung der registrierten Teilnehmer wider. AstraZeneca übernimmt für diese Inhalte keine Haftung auf Unterlassung, Schadensersatz etc. und erklärt ausdrücklich, dass diese Informationen nicht die Auffassung von AstraZeneca wiedergeben.

Die Inhalte sowie der Expertenrat auf www.lungenkrebs.de sind ausschließlich zur persönlichen Information bestimmt. Sie verfolgen weder den Zweck der Erteilung medizinischer Ratschläge im Sinne einer ärztlichen Tätigkeit und ersetzen auch keine medizinische Diagnosen, Beratung und/oder Behandlungen durch einen Arzt. Die Inhalte dürfen daher auch nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose, Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Bitte wenden Sie sich bei individuellen Fragen zu medizinischen Diagnosen, Beratung und Behandlungen immer an den Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens!

Autor Zometa und Strahlen-Dosis
Manfred
03.10.2010 - 07:41 Uhr
Bei meinem Vater wurde ein Lungenkarzinom UL li NSCLC (Adenkarzinom G2) mit Metastase in Wirbelsäule (2 HWK) festgestellt. Klassifizierung TxNxM1 (os). Er bekommt jetzt Bestrahlung des 2 HWK (30Gy/ED3 Gy) , dann vorraussichtlich nachfolgende Chemotheraphie. Zusätzlich Zomata 2mg alle 4 Wochen. (zu einer Reihe von anderen Medikamenten). Mein Fragen: Von anderen Quellen ist immer von einer 4mg Zometa Dosis zu lesen. Wovon hängt die Zometa Dosierung ab? (2mg oder 4mg)? Was bedeutet die Angabe der Strahlendosis (30Gy/ED3 Gy)? Ist diese im Vergleich niedrig oder hoch? Vielen Dank!
Frau Dr. med. Serke
04.10.2010 - 14:11 Uhr
Wenn ein Lungenkarzinom im linken Unterlappen mit einer HWS-Metastasierung vorliegt, wundert mich die Tumorformel, sie sollte nicht Tx, sondern T1 bis 3 (je nach Größe und Lage des Herdes) heissen; die Strahlendosis ist keine hohe, aber eine übliche Dosis. Bei der palliativen Knochenbestrahlung komen als Gesamtdosis 30 bis 40 Gy infrage mit einer täglichen Fraktionierung von 2-3 Gy. Wichtig ist die Schonung des Rückenmarks und es muss ein Kompromiss zwischen Wirkungen und Nebenwirkungen, sowie der Praktikabilität (tägliche Bestrahlung, Allgemeinzustand des Patienten? Transport? wie oft?) gefunden werden, sodass diese Bestrahlung durchaus angemessen erscheint (Anmerkung: dies aus Sicht einer Onkologin und Pneumologin, nicht als Strahlentherapeut). Strahlenfeld und Therapiekonzept sollte in der Tumorkonferenz mit Onkologen, Pneumologen und Strahlentherapie im Gesamttherapiekonzept gemeinsam festgelegt werden. Zum Zometa bin ich ein wenig ratlos: Die allgemein angewandte Dosis ist 4 mg. Warum 2 mg gegeben werden, kann ich nur vermuten: manchmal kann eine Nierenschwäche Grund für eine Dosisreduktion sein, oder man fürchtet die Entwicklung von Kiefer-Knochenentzündungen oder man möchte ingesamt die Verträglichkeit verbessern. Hier würde ich eine Nachfrage beim behandelnden Arzt empfehlen.