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Autor Vererbung
Einstein
27.02.2011 - 11:46 Uhr
Mein Vater ist an Lungenkrebs erkrankt. Er ist 65 Jahre und hat 40 Jahre stark geraucht. Vor fünf Jahren ca. hat er aufgehört. Vor einem Jahr hatte er eine Angiographie, es wurden ihm Stents eingesetzt. Er hat auch starke Arteriosklerose, vermutlich ja auch durch´s Rauchen. Ich bin Nichtraucher, wurde aber als Kind natürlich durch das Passivrauchen mit Schadstoffen belastet. Habe ich jetzt ein erhöhtes Risiko, da bei meinem Vater Genveränderungen zum Krebs geführt haben, da er anfälliger ist als andere Raucher? Wie hoch ist das Risiko? Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es?

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Frickhofen
28.02.2011 - 12:53 Uhr
Bei Passivrauchern steigt eindeutig das Lungenkrebsrisiko, vermutlich auf etwa das Doppelte des Nichtrauchers. Das klingt viel, ist aber in absoluten Zahlen gering.

Ich vermute, dass bei Ihrem Vater ein Gentest gezeigt hat, dass eine spezielle Therapie möglich ist ("EGFR-Mutation"). Das hat aber nichts mit einer genetischen Veranlagung zum Entstehen des Lungenkrebs zu tun, betrifft Sie somit nicht. Wenn ich das falsch verstanden habe, empfehle ich eine erneute Kontaktaufnahme.

Leider gibt es für den Lungenkrebs keine zuverlässigen Vorsorgeuntersuchungen (i.G. zu Dickdarmkrebs, Brustkrebs u.a.). Regelmäßige Röntgenaufnahmen oder Untersuchungen von Lungensekret bringen gar nichts. Regelmäßige niedrig dosierte CT-Untersuchungen bringen sehr wahrscheinlich nur bei erhöhten Lungenkrebsrisiko (das ich bei Ihnen nicht sehe) etwas, wenn auch leider nicht viel. Für Sie sehe ich somit nichts, was Sie als Vorsorgeuntersuchung planen sollten. Bleiben Sie Nichtraucher!