Renovierung Asbest eingeatmet
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Renovierung Asbest eingeatmet

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Autor Renovierung Asbest eingeatmet
Jan
27.02.2017 - 09:22 Uhr

Guten Morgen,

ich habe zu Ihrer Antwort noch folgende Fragen: Zuvor habe ich mir viele Berichte durchgelesen, u. a. diesen: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/asbest-die-toedliche-faser-104.html - Ist somit die These falsch, dass bereits einzelne Fasern Lungenkrebs auslösen, sondern dies ähnlich wie beim Rauchen, erst durch eine langfristige und starke Belastung wahrscheinlich wird? - Sind die einzelnen Fasern auf einem CT sichtbar? - Sollte ich die potentielle Gefahr im Hinterkopf behalten und mich in 20 Jahren fortan regelmäßig auf Lungenkrebs untersuchen lassen? Herzlichen Dank für Ihre Antwort: Das war Ihre ursprüngliche Antwort, auf die sich meine weiteren Fragen aufbauen: "Ich bin kein Bau- und Asbestexperte, möchte Sie aber beruhigen. Eine einmalige Asbestexposition ist zwar nicht erwünscht, aber sie dürfte nur ein theoretisch-statistisches Lungenkrebsrisiko bewirken. Patienten mit beruflich bedingtem Lungenkrebs, die ich beobachte, haben über viele Jahre lang eine regelmäßige und recht intensive berufliche Asbestexposition gehabt. Ein Lungentest jetzt bringt überhaupt nichts! Bezüglich der Krebsauslösung durch Asbest stellt man sich vor, das inhalierte Asbestfasern über Jahrzehnte in der Lunge und am Rippenfell einen chronischen Reiz auslösen, der letztlich zur Krebsentstehung führen kann, man beobachtet Lungenkrebs nach Asbest erst 20 bis 40 Jahre später! Was Sie für sich tun können, ist, Nichtraucher zu werden oder zu bleiben! Das ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme gegen Lungenkrebs!"

Herr Dr. med. Heigener
27.02.2017 - 17:19 Uhr

Rein theoretisch kann auch eine kurzfristige Abestexposition eine Krebserkrankung auslösen. Die Wahrscheinlichkeit ist nur extrem gering und unterscheidet sich kaum messbar von dem Erkrankungsrisiko einer Person, die nie mit Asbest in Kontakt gekommen ist. Daher ist auch in 20 Jahren die Strahlenbelastung, welche durch Röntgenkontrollen entstehen, nicht gerechtfertigt. Asbest Fasern erkennt man nur unter dem Rasterelektronenmikroskop, nicht im CT.