Progress nach Erhaltungstherapie mit Bevacizumab
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Progress nach Erhaltungstherapie mit Bevacizumab

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Autor Progress nach Erhaltungstherapie mit Bevacizumab
derax
25.07.2016 - 12:54 Uhr

Sehr geehrte Experten,

Meine Frau leidet seit letztem Jahr Mai an lungenkrebs stadium 4, T4N3M1 Adenokarzinom, keine Mutation ALK, KRAS, ect.

Nach zunächst erfolgreicher chemotherapie wobei der Tumor und die metastasen sehr zurück gedrängt werden konnten, hat sie der Krebs wieder breit gemacht und ist innerhalb von drei Monaten doppelt so groß als bei der letzten ct Untersuchung. Eine weitere Metastase wurde auch noch im rechten Lungenflügel gefunden.

Nach Absprache mit ihrem Onkologen bekommt sie jetzt Nivolumab alle 2 Wochen. Meine Frage, da es so viele positive wie auch negative Erfahrungen im Netz gibt würde ich gerne wissen ob es realistisch ist, das diese Therapie der Durchbruch ist oder eher auch nur eine Chance der Lebenszeitgewinnung. Wie sind ihre Erfahrungen bezüglich der Therapie und wie oft kommen denn die doch nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen vor. Stimmt es, das die krebszellen nach einem Progress oftmals aggressiver und schneller im wachsen sind?

Vielen Dank im voraus Mfg

Herr Dr. med. Heigener
25.07.2016 - 16:07 Uhr

Die Immuntherapie, genauer gesagt, die sog. Checkpoint-Inhibition, ist auch nur in der Lage, die Krankheit zurück zu drängen, allerdings statistisch länger als eine Standardchemotherapie in dieser Situation. Bei einem kleinen Anteil der Patienten (<20%) scheint dies für eine ausgesprochen lange Zeit möglich zu sein, was die Immuntherapie so interessant macht. Die Nebenwirkungen sind insgesamt wesentlich geringer als die der Chemotherapie, schwerwiegende Nebenwirkungen (Lungenentzündung) sind möglich, aber selten.

Das die Erkrankung nach einer Immuntherapie aggressiver verläuft, ist mir nicht bekannt.