Lungenmetastasen - Sauerstofftherapie
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Lungenmetastasen - Sauerstofftherapie

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Autor Lungenmetastasen - Sauerstofftherapie
MK
18.05.2016 - 11:05 Uhr

Guten Tag,

meine Grossmutter hat Lungenmetastasen (bei unbekanntem Primärturmor) und wird palliativ zu Hause behandelt. Wir haben ein Sauerstoffgerät, dass sie seit kurzem stundenweise nutzt, sind aber nicht sicher, wie sinnvoll oder nötig das ist, da sie noch keine akute Atemnot hat. Kann der Sauerstoff auch negative Nebenwirkungen haben oder zu einer "Abhängigkeit" führen, sodass sie bald nicht mehr ohne auskommt?

Mit freundlichen Grüßen,
MK

Frau Dr. med. Serke
18.05.2016 - 12:37 Uhr

Eine Sauerstofftherapie ist dann angebracht, wenn die Untersuchung der Blutgase einen Sauerstoffmangel, in der Regel unter 60 mmHg anzeigt.

Aufgrund solch einer Messung übernehmen die Krankenkassen die Kosten für ein Sauerstoffgerät. In der Regel wendet man den Sauerstoff als Langzeitgabe über die meisten Stunden des Tages und der Nacht an.

Insofern wundere ich mich ein wenig, wie Sie die Sauerstofftherapie schildern.

Unter palliativem Aspekt soll der Sauerstoff wohl eine Besserung der Luftnot bewirken, wenn diese Besserung unter O2 eintritt, umso besser.

Nein, es gibt keine Abhängigkeit; das einzige Risiko ist das gleichzeitige Rauchen (oder Kerzen), da Sauerstoff explosiv und brennbar ist. Manche Pat. beklagen trockene Schleimhäute, manche beklagen Druckstellen des O2-Schlauches. Ist man unsicher, kann eine transkutane Sauerstoffmessung der O2-Sättigung helfen.