Lungenkrebs Stadium 1A
×

Lungenkrebs Stadium 1A

Die Internetseite www.Lungenkrebs.de ist nicht nur eine wichtige Informationsquelle für Patienten und ihre Angehörigen. Viele User nutzen auch die Möglichkeit, sich mit Ihren Problemen direkt an unsere kompetenten und erfahrenen Experten zu wenden. Diese behandeln täglich Lungenkrebspatienten und sind mit deren Problemen bestens vertraut.

Haftungsausschluss
Der Inhalt dieses Forums spiegelt die Meinung der registrierten Teilnehmer wider. AstraZeneca übernimmt für diese Inhalte keine Haftung auf Unterlassung, Schadensersatz etc. und erklärt ausdrücklich, dass diese Informationen nicht die Auffassung von AstraZeneca wiedergeben.

Die Inhalte sowie der Expertenrat auf www.lungenkrebs.de sind ausschließlich zur persönlichen Information bestimmt. Sie verfolgen weder den Zweck der Erteilung medizinischer Ratschläge im Sinne einer ärztlichen Tätigkeit und ersetzen auch keine medizinische Diagnosen, Beratung und/oder Behandlungen durch einen Arzt. Die Inhalte dürfen daher auch nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose, Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Bitte wenden Sie sich bei individuellen Fragen zu medizinischen Diagnosen, Beratung und Behandlungen immer an den Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens!

Autor Lungenkrebs Stadium 1A
Constanze E.
11.07.2016 - 13:27 Uhr

Innerhalb eines Jahres diagnostizierte man bei mir (w., 48 Jahre, über 30 Jahre geraucht) zwei Krebsarten im Frühstadium: Darm- und Lungenkrebs. Beide OPs, die Radiochemotherapie beim Darmkrebs sowie die ersten Nachuntersuchungen sind inzwischen überstanden.

Vier Fragen, die mir bislang kein Arzt beantwortet hat, beschäftigen mich besonders:

1. Kann sich durch eine Nadelbiopsie - wie man mir leider erst nachträglich mitteilte - das Risiko einer Streuung des Lungenkarzinoms erhöht worden sein?

2. Wie wahrscheinlich ist ein Rückfallrisiko bei einem Ardenokarzinom T1a N0 M0 G2 und 1,5 cm max. Ausdehnung?

3. Sollte es jemals zu einem Rückfall kommen, kann dann überhaupt noch operiert werden? Würde das "Gamma Knife" u.U. eine kurative Behandlungsoption darstellen?

Vielen Dank im Voraus,
Constanze

Herr Dr. med. Heigener
12.07.2016 - 22:43 Uhr

Zu Punkt 1: Nein, eine Verschleppung von Tumorzellen durch eine Probeentnahme ist beim Lungenkarzinom (im Gegensatz zu anderen Krebsarten) nicht beschrieben.

Zu Punkt 2: Das Rückfallrisiko liegt in 5 Jahren bei circa 20%. Individuell ist das aber sehr variabel. Das allerwichtigste ist, nie wieder zu rauchen.

Zu Punkt 3: Das hängt sehr von der Art des Rückfalles ab. Wenn die Erkrankung isoliert an einer Stelle wiederkommt, ist durchaus noch ein "heilender" Ansatz möglich. Dies kann durch Operation oder Bestrahlung erreicht werden. Das Gamma-Knife ist nur eine bestimmte Form der Bestrahlung.

Ob hier überhaupt ein nennenswerter Vorteil gegenüber einer Standardbestrahlung besteht, ist gar nicht bewiesen.