Lungenkrebs im Endstadium
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Lungenkrebs im Endstadium

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Autor Lungenkrebs im Endstadium
Maria
01.01.2017 - 14:55 Uhr

Hallo,
meine Mutter bekam vor einem Jahr die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Fernmetastasen im Endstadium mitgeteilt (Metastasen in der Leber, Nebenniere,Wirbelsäule).
Es erfolgte eine Chemotherapie (je 3 Tage,dann 3 Wochen Pause), auf die der Tumor auch gut anschlug und schrumpfte!
Bei einer Kontrolluntersuchung wurden weitere Metastasen im Gehirn festgestellt, die dann bestrahlt wurden.
Vor ca. 4 Monaten fing der Tumor wieder an zu wachsen und streute erneut, diesmal in den Oberbauch.
Daraufhin bekam sie wieder eine Chemotherapie (diesmal 5 Tage, dann 3 Wochen Pause ), diese vertrug sie überhaupt nicht und ihr Zustand wurde immer schlechter.
Die nächste Chemo wurde bis auf weiteres verschoben.
Kurz vor Weihnachten teilten uns die Ärzte im Krankenhaus mit, dass sie meiner Mutter nicht mehr helfen können und wir könnten sie mit nach Hause nehmen, sie hat nur noch wenige Wochen zu leben.
Wenn meine Mutter die Chemo fortsetzen möchte ( Mitte Januar), machen sie diese, raten aber davon ab!
Seitdem liegt sie zuhause...
ihre Schmerzen werden schlimmer und wir wissen nicht, wie wir ihr helfen sollen.
Der Hausarzt hat mir die Nummer von einem Pflegedienst in die Hand gedrückt, das wars.
Nachdem ich bei der Krankenkasse nachfragte, teilten die mir mit, dass dafür erst eine Pflegestufe beantragt werden muss.
Sie weigert sich erneut ins Krankenhaus zu gehen, aber ohne wirksame Medikamente??
Ich habe Angst, dass sie ersticken wird!
Vielleicht können sie mir helfen, welche Schritte ich als nächstes gehen muss, um ihr das Sterben (schmerzfreier) zu erleichtern.
An wen muss ich mich wenden und wo bekommen wir schnelle Hilfe??

Herr Dr. med. Heigener
01.01.2017 - 17:46 Uhr

In einer solchen Situation findet man z.B. Hilfe bei ambulanten Hospizdiensten in Ihrer Region, die zumindest beratend zur Seite stehen können. Aus meiner Erfahrung ist aber ein weiterer Krankenhausaufenthalt bei unkontrollierten Schmerzen durchaus sinnvoll. Im Krankenhaus können dann die Weichen für eine gute Versorgung zuhause oder in einem Hospiz gestellt werden. Wenden Sie sich am besten an die Ärztinnen und Ärzte, welche die Erkrankung Ihrer Mutter behandelt haben.