Lungenkrebs-G3pT1b pN1 L0V0Pn0R0
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Autor Lungenkrebs-G3pT1b pN1 L0V0Pn0R0
Adjuvante Chemotherapie
19.12.2016 - 20:06 Uhr

Meine Mutter hat die Diagnose Lungenkrebs, ihr linker Lungenlappen wurde bereits entfernt, nun steht eine adjuvante Chemotherapie an (Behandlungsablauf noch nicht bekannt).
Ist es wirklich notwendig, solch eine Chemotherapie durchzuführen? Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder an Krebs erkrankt, wenn sie diese nicht durchführen lässt?
Kann man eine Aussage treffen ob und wenn ja, die Überlebenswahrschinlichkeit erhöht wird?
Und welche genauen Medikamente als Chemotherapie würde man den in ihrem Fall einsetzen und wie lange?
Ich danke Ihnen
Mit freundlichen Grüßen

Frau Dr. med. Serke
21.12.2016 - 13:01 Uhr

Wir können im Internet nur allgemeine Antworten geben, da wir den speziellen Patienten nicht gesehen haben:
Die adjuvante Chemotherapie wird in den Stadien II und IIIA empfohlen, wenn der Allgemeinzustand gut ist, die Wundheilung komplikationslos abgeschlossen ist und ev. Begleiterkrankungen die Chemotherapie erlauben.
Trotz einer sachgerecht durchgeführten Op des Lungenkrebes besteht immer das Risiko des Wiederauftretens (Rezidiv oder Metastasierung), vermutlich durch verbliebene, durch das Blut verteilte Turmorzellen, die sich zum Op-Zeitpunkt der Diagnostik entziehen.
Je fortgeschrittener (oder größer) der Tumor war, desto höher ist das Rezidivrisiko.
Die adjuvante Chemotherapie verringert das Risiko eines Wiederauftretens der Erkrankung um 5-10%, d.h. wenn ein Rezidivrisiko ohne Chemtherapie von z.B.
50% besteht, veringert es sich auf ca. 40%.
Die Standardmedikamente sind 4 Zyklen (a 3 Wochen) Cisplatin und Vinorelbine, man kann aber auch individuell andere Kombinationen einsetzen.