Lungenkarzinom
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Lungenkarzinom

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Autor Lungenkarzinom
Hans S.
09.03.2017 - 10:31 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine bisherigen Diagnosen wie folgt. COPD (J44.83G); bronchiale Hyperreagibilität (J45.9G); Bronchial Karzinom (C34.0Z); Z.n. Prostata Karzinom-Ca (C61z); Reflux (K21.OG). 2007 wurde bei mir der linke Lungenflügel operativ entfernt. Eine Chemo habe ich damals abgelehnt.. Bis vor vier Monaten ging es mir mit Abstrichen ganz gut. Vor vier Monaten begannen meine Probleme mit starkem Husten und extrem zähen gelblichen Schleim. Von meinem Hausarzt bekam ich Antibiotika, die nicht halfen. Nach ca. 10 Tagen wurden die Beschwerden schlimmer. Mit Erstickungsanfällen und extremer Atemnot wurde ich in eine Pneumologische Notfallklinik überwiesen. Dort wurden alle erdenklichen Gerätemedizinischen Untersuchungen durchgeführt, jedoch ohne Ergebnis.. Man kam zu der Diagnose, dass es sich wohl um eine Magenschleimhautentzündung handele. Eine Bronchitis hat man ausgeschlossen. Obwohl es mir immer schlechter ging, wurde ich nach 12 Tagen in einem " guten Zustand" entlassen. Inzwischen bin ich bei dem 4. Pneumologen, ohne spürbaren Erfolge. Folgende Therapien wurden mir bisher empfohlen. 1. Arzt Spiolto Respimat 2-0-0 Moltilium 10 Trpf 1-1-1 Pantozol 1-0-1 2. Arzt Prednisolon20 2-0-0 für 5 Tage danach 1-0-0 5 Tage Spiolto Respimat 2-0-0 Easyhaler 2-0-2 Ibutropfen 600 1-(1)-1 3.Arzt NaCl Lösung mit 10 Trpf Atrovent 1-1-1 4.Arzt Duaklir 1-0-1 Geholfen hat bisher nichts. Ich bin an sich 24 Stunden stark verschleimt. Ich denke den Husten habe ich durch die extreme Schleimbildung. Des Nachts, wenn ich den Schleim nicht regelmäßig abhuste kommt es immer wieder zu Erstickungsanfällen und Atemnot. Einen geregelten Tages- bzw. Nachtablauf kenne ich seit geraumer Zeit nicht mehr. Ich hoffe Sie können mit meinen Schilderungen etwas anfangen und mir möglicherweise weiterhelfen.

Im Voraus bedanke ich mich für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen Hans S.

Herr Dr. med. Heigener
10.03.2017 - 11:51 Uhr

Da ich weder weiß, was für apparative Untersuchungen gelaufen sind, noch mit welchem Ergebnis, kann ich da kaum helfen. Ich gehe davon aus, dass ein Rückfall des Lungenkarzinoms ausgeschlossen wurde. Ich gehe ebenso davon aus dass Sie nicht rauchen, da es in Ihrer Situation absolut unverantwortlich wäre. Wenn nun alle medikamentösen Optionen angewandt wurden bleibt z.B. die Physiotherapie, optimaler Weise im Rahmen einer strukturierten Rehabilitation. Des Weiteren fällt mir auf, dass die angegebene Dosierung des Atrovents recht niedrig ist. Hier empfehle ich eine Rücksprache mit Ihrem Arzt.