Lungenkarzinom
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Lungenkarzinom

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Autor Lungenkarzinom
Adalbert
11.01.2017 - 10:40 Uhr

Sehr geehrte Fr. Dr. Serke,
mein Vater, 83 Jahre,( befriedigender Allgemeinzustand Herzschrittmacher , Verdacht auf Parkinson, Übergewicht, Pflegestufe 1) hat neu ein großporiges Lungenkarzinom diagnostiziert bekommen (ca. 2 - 3 cm groß) Die Untersuchungen ergaben keinen Hinweis auf befallene Lymphknoten oder Metastasen.
Mein Vater hat sich gegen eine OP und für eine Bestrahlung entschieden, soll aber dennoch operiert werden, da man vorsichtshalber alle erreichbaren Lymphknoten in diesem Bereich entfernen will.
Meine Frage: ist es ratsam, diese OP machen zu lassen und Komplikationen wären wahrscheinlich?
Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen Adalbert

Frau Dr. med. Serke
11.01.2017 - 13:02 Uhr

Wichtig ist beim Lungekarzinom ein verlässliches Staging.
Dies ist in der Regel nicht bei, sondern meistens vor der Op möglich .
Infrage für das mediastinale LK-Staging kommen das PET und eine ultraschall-gesteuerte (EBUS) Bronchoskopie.
Sind das PET und EBUS negativ, kann man einen mediastinalen Lymphknotenbefall ausschließen.
Bei kleineren Tumoren ist häufig eine stereotaktische Kurzzeit-Bestrahlung möglich, die wenig belastend und gut wirksam ist und eine Op vermeiden kann.
Wenn sich ein Pat. gegen die Op entscheidet, gilt, nach Aufklärung, der Patientenwille!