Asbest eingeatmet was tun?
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Asbest eingeatmet was tun?

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Autor Asbest eingeatmet was tun?
Peter
27.06.2017 - 20:20 Uhr

Sehr geehrtes Experten-Team

Bin zurzeit sehr besorgt und wäre froh, um eine Antwort auf meine Frage im Bezug auf Asbest. Neulich habe ich ca. 8 Stunden in einer Hohldecke verbracht. Ich musste Kabelkanäle installieren und Kabel einziehen. Leider habe ich erst viel zu spät bemerkt, dass alle Stahlträger der Hohldecke mit schwachgebundenem Asbest überzogen waren. Einmal bin ich sogar mit einem Kabel darangekommen und es staubte. Dies war die Stelle bei der ich den Asbest erkannte. Ich habe sofort meine Arbeit gestoppt und sie erst mit entsprechender Schutzausrüstung fortgesetzt. Bestimmt habe ich sogar Asbest eingeatmet. Meine Frage wäre nun: Wie soll ich vorgehen? Für Röntgenaufnahmen ist der Asbest zu klein aber wie kann ich sicher sein, dass ich nicht an Krebs sterben werde? Soll ich mich ärztlich untersuchen lassen oder ist das Risiko bei einmaligem Kontakt mit Asbest zu gering? Sonst hatte ich noch nie mit Asbest zu tun. Seitdem habe ich höllische Angst in 30 Jahren an Krebs zu sterben.

Wäre Ihnen für eine Antwort wirklich sehr Dankbar.

Freundliche Grüße Manuel

Frau Dr. med. Serke
28.06.2017 - 08:39 Uhr

Erst einmal möchte ich Sie beruhigen: Asbestkontakt sollte vermieden werden, aber bei nach einer einmaligen Exposition ist Ihr Risiko, an einem Pleurameotheliom zu sterben, nicht realistisch erhöht! Asbestarbeiter hatten häufig über viele Jahre lang täglich mit Asbest zu tun, erkranken tut aber, glücklicherweise, nur eine Minderheit! Es klingt mir so, als ob es sich um eine berufliche Tätigkeit handelt: hier sollte der Arbeitgeber dafür sorgen, dass die Mitarbeiter nicht asbestbelastet sind. Zuständig sind die Berufsgenossenschaften, Sie könnten sich erkundigen, ob der Betrieb in dem Asbest-Überwachungsprogramm eingeschlossen ist und ob Sie daran teilnehmen könne. Eine ärztliche Untersuchung oder Röntgenaufnahme wäre jetzt nicht sinnvoll.