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Autor Asbest
Asbestangst
29.12.2016 - 10:22 Uhr

Hallo,
Mich beschäftigen seit einiger Zei große Ängste und Unruhen zu folgendem:
Ich habe mit meinem Großvater vor einigen Tagen eine große Efeupflanze an einem Schuppen entfernt. Die Arbeitszeit betrug höchstens 3 bis 4 Stunden.
Dabei waren an manchen Stellen die Pflanzenreste nahezu an die Fassade angewachsen, sodass wir die losreißen mussten. Erst später wurde ich von einem Bekannten darauf hingewiesen, dass die Seite des Schuppens mit Eternit/ Asbestplatten eingedeckt war. Jetzt habe ich große Sorgen bezüglich Lugenkrebs und Lugentumoren.

Frau Dr. med. Serke
29.12.2016 - 11:07 Uhr

Ich möchte Sie beruhigen:
eine einmalige kurzfristige Asbestexposition wird das individuelle Lungenkrebsrisiko nicht erhöhen!
Selbstverständlich wissen wir, dass langjährige intensive Asbestbelastungen Lungenkrebs auslösen können.
Hierbei handelt es sich um berufliche Belastungen, die die Personen regelmäßig und über viele Jahre hindurch (wir rechnen in z.B. 25
Faserjahren) hatten.
Berücksichtigt bei der Risikoabschätzung wird die Staubdichte (drinnen oder
draußen) und der Abstand zur Faserquelle. Bauarbeiter z.B., die mit Spritzasbest gearbeitet haben, waren über und über bestäubt mit Asbest!
Es ist richtig, nicht leichtfertig mit Asbest umzugehen, daher wurde der Einsatz in Deutschland auch verboten.
Eine einmalige Exposition draußen, (bei der nicht klar ist, ob und wie viele lungengängige Fasern freigesetzt wurden) erhöht nach meiner Einschätzung das individuelle Krebsrisiko nicht !