Angst vor Lungenkrebs
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Angst vor Lungenkrebs

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Autor Angst vor Lungenkrebs
Daniel
13.06.2016 - 11:04 Uhr

Hallo,

ich bin 34 Jahre alt. Ich bin seit ca. 1Jahr Nichtraucher.

Seit einiger Zeit, kommt es hin und wieder vor, dass beim Räuspern oder Husten wirklich sehr kleine Mengen Blut im Speichel sind. Ich war deswegen im September 2015 beim Lungenfacharzt, wo ich einen LuFu-Test gemacht habe, geröntgt wurde und Blut gegeben habe. Nun seit einiger Zeit, kommt wieder selten vor, dass beim Räuspern oder Husten wirklich kleine Mengen Blut zu finden sind. Dass ganze vielleicht einmal alle zwei Wochen. In letzter Zeit bin ich beim Aufstehen auch immer wieder Heiser, was über den Tag aber besser wird.

Ich war heute deswegen wieder beim Lungenarzt welcher nach Betrachtung des neuen Röntgenbild gesagt hat, ich solle jetzt ins CT, mit der Begründung: "rezidivierende Hämoptysis?".

Er hat mir auf meine panische Reaktion hin geschworen, das es nicht tumorartiges zu sehen gebe, er aber eine Entzündung oder einen Abszess vermutet. Aber ich denke mir man schickt doch niemanden ins CT, wenn es keinen triftigen Grund gibt!

Jetzt habe ich wahnsinnige Panik, das er etwas gesehen hat, im Blut oder dem Röntgenbild, mir dies aber nicht sagen will.

Die Angst die mich ergreift ist so etwas von unvorstellbar.

Ich bitte Sie daher um Ihre Meinung, ob ich wohl übertreibe, oder die Angst begründet ist.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Zeit.

Herr Dr. med. Heigener
13.06.2016 - 19:47 Uhr

Ein CT in dieser Situation zu machen ist richtig. Zwar hat der Lungenfacharzt auf dem neuen Röntgenbild offenbar nichts Verdächtiges entdeckt (sonst würde die Fragestellung nicht "rezidivierende Hämoptyse", auf Deutsch "wiederholtes Bluthusten" lauten), aber ganz selten entgeht dem Röntgenbild ein Befund, der nur im CT zu erkennen ist, wie z.B. eine Entzündung, eine Gefäßmissbildung oder ein Tumor. Letzterer würde sich aber in der Regel auch im Röntgenbild zeigen.